Ich denke Strategie, Menschen und Technologie als ein Thema — und gestalte damit Transformationen, für die es noch keinen Spielplan gibt.
Entwickler, Wissenschaftler, Strategieberater, Marketer, CEO. Sechs Jahre Führungs- und P&L-Verantwortung in einer Kommunikationsgruppe, davon drei als CEO; Verwaltungsrat, teils Präsident, von vier Gesellschaften. Davor sieben Jahre in Strategie- und Marketingfunktionen der Pharmaindustrie, fünf Jahre Strategieberatung mit Schwerpunkt Life Sciences und ein Doktorat an der ETH Zürich.
Mein Werdegang folgt keinem Karrierepfad, sondern einem Muster: Ich habe die Seite gewechselt, wann immer mir eine Perspektive fehlte. Vom Entwickler und Technical Team Lead in die Forschung an der ETH Zürich; von dort zu BCG, wo ich als Projektleiter Strategien für Pharma- und Gesundheitsunternehmen entwickelte; dann in die Industrie zu Novartis und Amgen, um zu erleben, was aus Strategien im Konzernalltag wird — in Länderorganisation, Konzernmatrix und europäischer Marketingführung. Zuletzt die Gegenrichtung: als CEO die Verantwortung für das Ganze.
Geführt habe ich dabei kein Konzern-Headquarter, sondern ein Unternehmen von KMU-Grösse: die Ogilvy Gruppe Schweiz, rund hundert Leute an mehreren Standorten — in einer Branche im Umbruch und in Jahren, in denen wenig nach Plan lief. Marktdruck, Kostendruck, der Zusammenschluss zweier Agenturen, eine AI-Transformation, die Erneuerung der technischen Basis: alles gleichzeitig, alles bei laufendem Betrieb, für anspruchsvolle Kunden von FMCG über Healthcare bis B2B. Ich weiss, wie sich Verantwortung anfühlt, wenn mehrere Dinge zugleich brennen — und wie man daraus wieder einen Betrieb macht, der trägt.
Technologie ist bei mir kein Ressort, sondern Gewohnheit. Ich habe als Entwickler angefangen und nie aufgehört, selbst zu bauen. Deshalb beurteile ich Technologie-Entscheide aus eigener Anschauung: was ein Vorhaben wirklich kostet, wo die Architektur über den Erfolg entscheidet, wann ein Anbieter blufft. Als CEO habe ich IT-Migrationen und eine AI-Transformation geführt — die Werkzeuge, über die ich berate, benutze ich selbst.
Fünf Jahre BCG mit Schwerpunkt Life Sciences, danach Strategie- und Marketingfunktionen bei Novartis und Amgen: Portfolio, Marktzugang, europäische Kampagnenführung. Ich entwickle Strategien so, dass die Organisation sie tragen kann — priorisiert, terminiert, entscheidbar.
Sechs Jahre disziplinarische Führung mit P&L-Verantwortung, davon drei als CEO — in Integration, Umbau und Marktdruck, nicht im Normalbetrieb. Führung in der Linie wie in der Konzernmatrix, mit und ohne Weisungsbefugnis. Dazu vier Verwaltungsratsmandate, teils als Präsident.
Begonnen als Entwickler und Technical Team Lead; als CEO IT-Migrationen und eine AI-Transformation verantwortet. Ich beurteile Technologie aus eigener Praxis — vom Architektur-Entscheid bis zur Frage, was AI im Betrieb wirklich verändert.
In Mandaten arbeite ich direkt mit Inhabern, Investoren und Geschäftsleitungen — im Einzelmandat, ohne Staffing-Pyramide. Meine Empfehlungen kommen immer im selben Format: Empfehlung, Begründung, Risiken, nächster Schritt — offen benannt, auch wenn es unbequem ist. Am Ende zählt ein einziges Ergebnis: ein funktionierender Betrieb, kein Foliensatz.
In jedem Mandat werden die drei Felder zusammen geführt — weil Strategien an der Organisation scheitern und Technologie am Betrieb, wenn man sie einzeln behandelt. Mandate beginnen aber nicht bei der Methode, sondern beim Anlass. Sechs Anlässe decken den grössten Teil ab.
Wenn es nicht um Optimierung geht, sondern um Handlungsfähigkeit: Ergebniseinbruch, Liquiditätsdruck, Führungsausfall, öffentlicher Druck. In solchen Lagen zählen Tempo, Reihenfolge und ein kühler Kopf. Ich habe Unternehmen durch solche Phasen geführt — als CEO und als Verwaltungsrat.
Typische Ausgangslage: Die Zahlen kippen schneller, als die Organisation reagieren kann — Liquidität unter Druck, ein Schlüsselkunde weg, eine Führungslücke. Ich verschaffe der Führung innert Tagen ein belastbares Lagebild, sichere die kritischen Punkte — Cash, Kunden, Schlüsselleute — und stelle einen Entscheidungsrhythmus her, der in der Krise trägt. Am Ende stehen ein stabilisierter Betrieb und ein geordneter Übergang zurück in den Normalbetrieb.
Typische Ausgangslage: Ergebnis unter Plan, zu viele Baustellen gleichzeitig, erste Margen- oder Liquiditätswarnungen. Ich ordne die Lage, stelle Kostenbasis und Struktur auf den belastbaren Kern und führe die Massnahmen gemeinsam mit der Geschäftsleitung durch. Am Ende stehen eine tragfähige Struktur und ein Ergebnis, das wieder Spielraum gibt.
Wenn eine heikle Botschaft ansteht: Restrukturierung, Eigentümerwechsel, öffentlicher Druck. Ich plane Botschaften, Reihenfolge und Kanäle, bereite die Sprecher vor und begleite die heisse Phase — aus Jahren PR- und Krisenarbeit für anspruchsvolle Kunden.
Wenn das Geschäftsmodell unter Druck steht, Kosten und Struktur nicht mehr zum Umsatz passen oder zwei Organisationen eine werden müssen. Hier entscheiden Reihenfolge, Tempo — und ob die Organisation mitkommt.
Zwei Firmen, doppelte Funktionen, unklare Verantwortung. Ich habe zwei Agenturen zu einer Einheit zusammengeführt, ohne Schlüsselkunden und Schlüsselleute zu verlieren — und führe Integrationen in dieser Reihenfolge: erst Führungsstruktur und Verantwortung, dann Prozesse und Systeme, dann der gemeinsame Alltag.
Gewachsene Strukturen, historische Doppelspurigkeiten, Fixkosten, die die Marge fressen. Ich identifiziere, was das Geschäft wirklich braucht, verhandle die harten Punkte mit — Offshoring, Systemkonsolidierung, Flächen — und setze das neue Betriebsmodell mit der Linie um.
Wenn das Geschäft läuft, aber nicht wächst — oder der Markt sich schneller bewegt als der eigene Auftritt. Marketing und Vertrieb sind in vielen KMU der dünnste Bereich; bei mir sind sie Beruf.
Wo das nächste profitable Wachstum herkommt: Kunden, Angebote, Märkte, Preise. Ich entwickle die Stossrichtung mit der Geschäftsleitung, priorisiere nach Aufwand und Wirkung und bleibe dran, bis die ersten Abschlüsse den Weg bestätigen.
Auftritt, Kanäle, Kampagnen, Funnel: von klassischer Werbung über Social Media bis CRM und E-Mail. Ich habe eine Agenturgruppe geführt und weiss aus beiden Rollen — Auftraggeber und Agentur —, was Wirkung erzeugt und was nur Budget bindet. Ergebnis: ein Marketing, das messbar auf den Umsatz einzahlt.
Die Technik hinter dem Marketing: CMS, Kampagnen-Tools, Kundendaten, Automatisierung, AI-gestützte Content-Prozesse. Ich bewerte den Stack, entscheide Build-or-buy mit und führe die Umstellung bis in den laufenden Betrieb.
Technologie-Entscheide sind Chefsache geworden — aber selten Chef-Kompetenz. Ich habe als Entwickler begonnen und als CEO IT-Migrationen und eine AI-Transformation geführt. Technologie ist für mich keine Blackbox.
Was die heutige Landschaft leistet, was sie kostet, wo die Risiken liegen: Architektur, Systeme, Verträge, Team. Ich liefere ein belastbares Bild und eine priorisierte Roadmap — verständlich für die Geschäftsleitung, konkret genug für die Umsetzung.
Nicht das nächste Tool, sondern veränderte Arbeitsweisen: wo AI im Kerngeschäft Zeit und Qualität bringt, wie Teams befähigt werden, was es an Daten, Regeln und Führung braucht. Ich habe eine Organisation mit über hundert Leuten auf AI-gestütztes Arbeiten umgestellt und führe aktuell ein entsprechendes Mandat in der Industrie.
Offerten, Auftragsabwicklung, Planung, Reporting: die unspektakulären Prozesse, in denen Marge steckt. Ich digitalisiere entlang des Nutzens — erst der Prozess, dann das System, dann die Automatisierung.
Für Gremien, Inhaber und Executive-Search-Partner: Was muss Führung heute über AI wissen und können — und wie prüft man das bei Besetzungen? Ich erstelle Anforderungsprofile und beurteile Kandidaten und Führungsteams auf Technologie- und AI-Reife.
Der Eigentümerwechsel ist der heikelste Moment eines KMU — und für Investoren der Moment, in dem Wert entsteht oder verloren geht. Ich arbeite auf beiden Seiten des Tischs: mit Inhabern und mit Käufern.
Das Unternehmen übergabefähig machen: Führung, Strukturen, Abhängigkeiten vom Inhaber, saubere Grundlagen. Ich bereite mit dem Inhaber die Firma so vor, dass ein Nachfolger sie führen kann — und ihr Wert verhandelbar wird.
Für Käufer, Management-Teams und Investoren: Commercial Due Diligence mit Operator-Blick, Beurteilung von Führung und Organisation, 100-Tage-Plan nach dem Closing. Ich sage, was die Zahlen nicht zeigen.
Wenn zwischen Alt und Neu eine Lücke entsteht: Führung auf Zeit, geordnete Übergabe, Coaching der übernehmenden Generation oder der neuen Geschäftsführung durch die ersten Monate.
Als Verwaltungsrat, teils Präsident, habe ich vier Gesellschaften durch Umbau und Zusammenschluss geführt. Ich übernehme VR- und Beiratsmandate, wo Transformation, Technologie oder ein Eigentümerwechsel auf der Agenda stehen.
Ob Strategie im Alltag ankommt, entscheiden Strukturen und Führung. Meist ist nicht das Organigramm das Problem, sondern unklare Verantwortung.
Rollen, Gremien, Entscheidungswege — so einfach wie möglich. Ich baue Strukturen, die ohne Dauerkoordination funktionieren, und mache Verantwortung eindeutig.
Ein erfahrenes Gegenüber für die Entscheidungen, die sich nicht delegieren lassen: vertraulich, direkt, mit Widerspruch, wo er nötig ist. Als regelmässiger Jour fixe oder punktuell vor grossen Weichenstellungen.
Die zweite Linie stark machen: Potenzial erkennen, Verantwortung übertragen, Nachfolgen vorbereiten — damit Wachstum und Übergaben nicht an einzelnen Personen hängen.
Wenn eine Schlüsselrolle unbesetzt ist oder eine Phase mehr Führung braucht, als die Organisation hat — Vakanz, Turnaround, Integration, Aufbau. Ich übernehme die Rolle ganz, mit Zielen, Team und Ergebnisverantwortung, und übergebe sie geordnet.
Vertraulich, unverbindlich, ohne Vorbereitung Ihrerseits. Schildern Sie mir Ihre Situation — ich sage Ihnen offen, was ich davon halte, wie ich vorgehen würde, und auch, wenn ich nicht der Richtige dafür bin.